14.5.26
Es heißt Abschied nehmen von Singapur. Unser Flug nach Hause geht erst um 1.30 Uhr, deshalb können wir heute noch was unternehmen.
Wir beschließen, das Museum of Asian Cultures zu besichtigen, das in drei Stockwerken verschiedene Themen bearbeitet. Im Erdgeschoß finden sich Unmengen von Geschirr aus einem gesunkenen Segelschiff aus dem Oman des 9. Jahrhunderts, das von Fischern unmittelbar vor Singapurs Küste gefunden wurde. Der Sultan von Oman, dessen Leidenschaft das Segeln ist, hat daraufhin ein Projekt gefördert, bei dem das Schiff originalgetreu nachgebildet wurde und das dann mit einer 17köpfigen Crew und den technischen Mitteln von damals die Strecke über 6.500 km nachgesegelt ist.
Im zweiten Stock finden sich Artefakte aus den Weltreligionen und einigen anderen, kleineren Glaubensgemeinschaften, alles sehr schön geordnet und erklärt. Außerdem gibt es zurzeit eine Sonderausstellung über Spiele, die wir aber nicht mehr schaffen.
Ganz oben sind dann verschiedene Brautkleider von verschiedenen Stämmen Südostasiens ausgestellt, hübsch auf die Fotos der jeweiligen Bräute projiziert, so dass man eine gute Vorstellung hat.
Dann schlendern wir nochmal zur Bay, essen eine Kleinigkeit und beschließen, uns jetzt an den Swimming-Pool des Hotels zu begeben und den Nachmittag dort ausklingen zu lassen.
Nach dem ersten Teil des Fluges haben wir fünf Stunden Aufenthalt in Doha. Der Flughafen konkurriert mit Singapur, es gibt dort einen Wald mit Spazierwegen, unzählige Shops und – im Gegensatz zum Hinflug – sie lassen uns in die Lounge, die seit meinem letzten Aufenthalt hier völlig umgestaltet worden ist. Mehrere Bars versorgen die Leute, es gibt Ruheräume mit Sitzliegen, unzählige Sofas und Sessel und den Blick auf den wunderbaren Garten.
Jetzt muss nur noch der Weiterflug pünktlich sein.







