Uluwatu Tempel

Kleiner Rückblick auf den zweiten Tag, den ich vergessen hatte, zu veröffentlichen.

24.4.26

Der Strand, die Wellen, das Meer füllen unseren Vormittag. Dann lassen wir uns abholen zu einem Ausflug zum Uluwatu Tempel, eine der Hauptattraktionen in Balis Süden. Auf der Fahrt dahin kommen wir an einem Binnensee vorbei, über den eine nagelneue Brückenautobahn führt. Da es eine Mautstraße ist, außer uns praktisch kein Verkehr. Ansonsten: Für 40 km brauchen wir gute 1 ½ Stunden. Am Tempel erstmals Unmengen Menschen, die alle zu einer „Kecak Dance and Fire Show“ kommen. Was uns keiner vorher gesagt hat: Man hätte die Tickets online buchen müssen. Jetzt ist die erste Show um 18.00 Uhr ausverkauft, es gibt noch Tickets für 19.00 Uhr. Da wir um 16.30 Uhr da sind, lassen wir das aus. Der Tempel gibt beim besten Willen keine 2 ½ Stunden her.

Wir laufen also zum spektakulär gelegenen Tempel und schauen auf den bewölkten Himmel, Sonnenuntergang eher nicht zu erwarten. Der Tempel selber ist eher unspektakulär, am interessantesten ist der Blick in den gelegentlich stattfindenden Sonnenuntergang und die Affen, die den Leuten alles mögliche klauen, insbesondere Sonnenbrillen, die sie dann interessiert zerlegen, immer auf der Suche nach essbaren Teilen. Eine Frau hat ihr Handy eingebüßt, das der Affe dann enttäuscht den Abhang runtergeworfen hat. Sie steht fassungslos schluchzend da, einige Tempelwächter suchen das Handy im Gebüsch, ohne große Erfolgsaussicht. Das ist der Supergau, klar.

Wir fahren wieder durch den tosenden Verkehr zurück und erholen uns in einem nahegelegenen Strandrestaurant bei köstlichen Shrimps und mit den Füßen im Sand. Insgesamt würde ich wegen diesem Tempel eher nicht mehr 3-4 Stunden Autofahrt in Kauf nehmen.