Pemuteran

5.5.26

Nach einer Nacht im Luxuszimmer machen wir uns auf zum Frühstück am Pool. Wir lernen ein nettes Paar aus Frankfurt  kennen, die wir später am Strand wieder treffen. Gemütlich lassen wir uns mit zwei Rollern zum Strand shuttlen, dort leihen wir uns Taucherbrillen und schnorcheln eine Runde. Vor dem Hotelstrand haben Einheimische Gitter ausgelegt, auf denen Korallen wachsen sollen, um das Riff wieder aufzuforsten. Das klappt anscheinend so lala, jedenfalls sieht man wenigstens ein paar lebende Korallen, einige blaue Seesterne, massig Seeigel und viele Fische. Nachmittags sehe ich eine Seeschlange, gelb-schwarz gestreift im flachen Wasser. Ich schwimme sofort weg, als sie auf mich zukommt. Später lese ich, dass diese Schlangen hochgiftig sind, aber nicht aggressiv, es sei denn, man berührt sie. Na, hab ich nicht vor, ich ziehe die Flucht vor.

Ansonsten gammeln wir am Strand rum, Ruhetag. Gegen Abend wird Laca unruhig und schaut, was man von hier aus unternehmen kann.

6.5.26

Unser Fahrer , dessen Auto ganz in seiner Lieblingsfarbe ausgestattet ist,

holt uns um 11.00 Uhr ab und wir machen uns auf den Weg zum Brahmavihara Arama Kloster und Tempel, dem größten buddhistischen Kloster in Bali. Die hinduistischen Einflüsse sind natürlich überall wahrnehmbar, dennoch ist der Aufbau und die Gestaltung des Klosters dem großen buddhistischen Tempel Javas, Borobudur, nachempfunden. Wie überall hier, ist der Garten wunderschön.

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Eine goldene Stupa wurde 1976 eröffnet, 10 Tage später fiel sie bei einem Erdbeben in sich zusammen. Anlässlich des Besuchs des 14. Dalai Lama 1982 wurde sie wieder aufgebaut und der Dalai Lama spendete für den Schrein einige persönliche Gegenstände.

Nachdem wir den Tempel ausführlich besichtigt haben, fahren wir weiter zum Melanting Tempel in der Nähe von Pemuteran.  Dort müssen wir keinen Eintritt bezahlen, aber für den verpflichtend zu tragenden Sarong eine Spende leisten. Na gut. Der Hindu-Tempel ist hübsch, aber nicht so beeindruckend wie der Brahmavihara.

Abschließend schauen wir noch den hiesigen Affentempel an, der mehr oder weniger vollständig vergittert ist, damit die Affen nicht reinkommen. Die hüpfen fröhlich überall um den Tempel rum, bei einer Wasserstelle haben sie die Gitter aufgebrochen, um baden zu können. Ein local guide, den wir nicht vermeiden konnten, führt uns in den inneren Bereich, alles nett, aber nicht aufregend.

Dann lassen wir uns beim im Wesentlichen vegetarischen Restaurant Sage absetzen und bestellen eine fantastische Vorspeisenplatte. Danach gibt’s Mahi Mahi im Bananenblatt (nicht vegetarisch, aber wo kriegt man sonst schon Mahi Mahi!).

Ein abschließendes Bad nach Sonnenuntergang im heimischen Swimming- Pool rundet den Tag ab.