Conclusions

4.4.

Am letzten Tag möchte ich noch etwas in die Umgebung fahren und die Fjorde Sydneys erkunden. Also nehme ich eine Fähre nach Manly, von wo aus es einen Wanderweg durch Urwald und Farne am Meer entlang bis zur Spitbridge gibt,  der laut diversen  „What to do in Sydney“-Seiten unbedingt empfehlenswert ist.  Beim Gehen bekommt man ja auch immer den Kopf klar und kann die Abenteuer und Erlebnisse der letzten Wochen noch einmal in Ruhe auf sich wirken lassen. Es war eine tolle Reise, ich habe viele interessante Leute kennengelernt, herzliche Gastfreundschaft erfahren, fantastische Landschaften gesehen und großartige Abenteuer erlebt.  So weit weg von daheim konnte ich vollkommen abschalten und mich völlig frei fühlen, so dass ich jetzt erholt und ausgeglichen wieder nach Hause fahre. Ich könnte nicht sagen, wo es am besten war, alles war beeindruckend und wunderbar.

Nach etwa einer Stunde Wanderung fängt es an zu gießen. Ich habe zum Glück meine Regenhaut dabei, so dass ich einigermaßen trocken bleibe. Es ist ja warm, also reicht es bei den größten Duschern, sich in eine der Sandsteinhöhlen am Wegesrand zu verziehen bzw. dann am Ende der Wanderung in ein Café. 

Nach fünf Wochen Sonnenschein stört mich nicht einmal der Regen. Ich bin halt doch im Herzen Europäerin, die an den steten Wechsel der Jahreszeiten und Wetterlagen gewöhnt ist.

Unterwegs finde ich viele tolle Ausblicke auf die Stadt und die Fjorde, sogar uralte Felsgravuren beeindrucken den Wanderer.

Auf dem Rückweg steige ich in der Stadt aus und wandere weiter durch die Straßenschluchten, vorbei am Rathaus bis hin zur Oper und zur Harbour Bridge. Ich gönne mir im Café an der Oper einen Pink Spritz und lasse die Szenerie noch einmal auf mich wirken. Wie der Anfang, so das Ende.

5.4.

Und erstens kommt es anders….Ich sitze beim Frühstück und der Strom fällt aus. Das ganze Hotel ist dunkel, die Lifte gehen nicht, die Kaffeemaschine stirbt einen leise röchelnden Tod. Als ich in mein Zimmer möchte, um fertig zu packen, lässt mich die freundliche Mitarbeiterin am Treppenhaus nicht. Zuerst heißt es, dass wir nicht in die Zimmer können, weil die Feuertüren geschlossen sind. Als sie merken, dass alle wieder nach oben wollen, entsperren sie diese und lassen uns über das Treppenhaus rauf. Ich packe und gehe zur Rezeption, weil ich keine Lust habe, die Tasche über vier Stockwerke runterzuschleppen. Sie erklären mir, dass wohl in der nächsten halben Stunde alles wieder geht und sie mir das Zeug dann holen. Ich gehe spazieren im Rushcutters Park, durch die Bay mit den vielen hübschen Segelbooten und um einen Tennisplatz herum.

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Dann, als ich praktisch alles abgelaufen haben, ist eine halbe Stunde rum und ich gehe wieder ins Hotel, um mein Zeug klarzumachen. Das hat aber die nette Rezeptionistin schon für mich erledigt.

Der Bus zum Flughafen hat eine halbe Stunde Verspätung, ich rufe leicht nervös die Firma an, ob sie was wissen von meiner Buchung. Zum Glück ja, der Fahrer kommt gerade noch rechtzeitig. Nach einem Kurzbesuch in der Lounge lasse ich mich in meine Kabine bringen und genieße den spektakulären Flug über den roten Kontinent, bevor ich einschlafe und erst in Doha wieder aufwache.

Was ist das Fazit?

Feeling alive 🙂 .

2 Gedanken zu „Conclusions“

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