Krönender Absch(l)uss

Der Donnerstag beginnt laut Kursprogramm mit der „Möglichkeit gemeinsamer Arbeitsgruppen zur Vertiefung des Unterrichtsstoffes“. Oh yeah. Wir vertiefen uns gewaltig, erst mal in die Kaffeetassen. Dann vertiefen wir uns in den Keller und holen die Ski, damit wir rechtzeitig zur Arbeitsgruppe auf dem Berg sind. Die erste Gondel (wie im Programm vorgesehen) schafft zwar keiner, aber um 11.00 Uhr treffen sich dann doch alle auf der Reiteralm, um zu beweisen, dass, wer nachts feiern kann,  morgens auch anstrengende Tätigkeiten am Berg aushält.

Nachmittags ruhen wir uns  im Erbrecht aus, also, natürlich nur rein körperlich, geistig werden wir auf’s äußerste gefordert, nur dass da kein Zweifel aufkommt.

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Der Wilde Westen

5.Tag

Pinar del Rio

Die Cueva del Indio durchfährt man mit dem Boot. In der Höhle waren wir vor 15 Jahren auch schon, Sonja hat Erinnerungen an die Ausfahrt durch Lianen zu einem kleinen Fluss.  Vor der Höhle wartet ein freundlicher Ochse.

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Weiter geht’s nach Pinar del Rio. Eine der Hauptattraktionen, die Tabakfabrik, hat zu, weil Sonntag ist. Alles andere hat auch zu. Wir wollen die Schnapsfabrik sehen, wo sie den einmaligen Guayabita herstellen im System 19. Jahrhundert. Ein Typ steht an einem Waschbecken und wäscht die Flaschen aus, in die der Schnaps eingefüllt werden soll. Ein anderer füllt mit einem Schlauch den Schnaps ein. Ein Dritter wirft pro Flasche eine Beere rein und dann wird zugeschraubt. Die Fabrik ist zwar auch zu, aber eine Dame sperrt sie uns auf und erklärt uns alles. Total süß, sie wollte uns nicht einmal was verkaufen und Trinkgeld wollte sie auch keines.

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